Die Berliner Siegessäule

Eines der bekanntesten Wahrzeichen in Berlin ist die Siegessäule mit der Siegesgöttin Viktoria, der „Goldelse“. 1873 wurde die Siegessäule als Nationaldenkmal erbaut. Sie soll an die Siege der Preußen und Deutschen gegen Dänemark, Österreich und Frankreich in den sogenannten Einigungskriegen unter Bismarck erinnern. Heinrich Strack entwarf damals das Monument. Die vergoldete Viktoria besteht aus Bronze.

Das Bauwerk, welches ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude stand, war den Nazis 1938 im Weg, so wurde die Säule in den Tiergarten verlegt. Die Siegessäule steht heute inmitten eines vielbefahrenen Kreisverkehrs.
2008 wurde die Siegessäule durch den Auftritt von Barack Obama, der vor ihr seine Rede hielt, weltberühmt.

Im Granitsockel sind die eroberten Geschützrohre eingelassen, diese stammten aus dem preußischen Krieg. Die Siegesgöttin Viktoria steht ganz oben auf der Säule. Die Viktoria ist vergoldet. Vom Jahr 2010 bis Mai 2011 wurde das Denkmal saniert. Zur Aussichtsplattform führen 285 Stufen. Für den Ausblick lohnt es sich, die Mühen des Aufstiegs auf sich zu nehmen. Von der Aussichtsplattform kann ein einmaliger Rundblick über das Stadtgebiet und den Tiergarten genossen werden.