Gebäude

Die Architektenkammer Berlin

Rund 8.100 Architekten, Innenarchitekten sowie Landschaftsbauer und Stadtplaner bilden die Architekten Kammer in Berlin. Die Architektenkammer bildet aus und tätigt eine Vielzahl verschiedener Aufgaben. Auf der Internetseite der Architekten Kammer werden umfangreiche Informationen geboten. In diesem Jahr wurde der „Tag der Architektur“ ganz groß gefeiert. Die Berliner Architekten Kammer beteiligte sich an dem Architekturfestival „make city“. Berlin ist sehr verknüpft mit dem Thema der Architektur und stolz auf seine Bauwerke. Architektur, die einfach begeistert Nicht nur die beschriebenen Beispiele lohnen sich und bieten neben dem geschichtlich- kulturellen Aspekt Wissenswertes, auch die Architektur ist faszikulierend. So begeistert diese nicht nur Architekten. Die zum Teil imposanten Bauwerke begeistern die Besucher. Es benötigt also keinerlei architektonisches Verständnis, um sich für die unterschiedlichen historischen aber auch sehr modernen Gebäude zu begeistern. Es gibt wohl kaum woanders so viele schöne Bauwerke, die zum Teil auch noch mehrere Epochen in einem architektonischen Kunstwerk vereinen. Wer einen Besuch in Berlin plant, sollte sich etwas mehr Zeit nehmen den neben den beschriebenen Bauwerken hat Berlin noch einiges mehr zu bieten. Der Zweite Weltkrieg zerstörte leider viele Bauwerke, einige konnten wieder hergestellt werden, von anderen bedeutenden Bauwerken ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Der Krieg zerstörte somit ein Stück weit geschichtliche Architektur. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich und dennoch sehr prachtvoll in den verschiedenen Epochen gebaut wurde. Angesichts der Bauwerke fasziniert die damalige Umsetzung. Berlin besitzt viele schöne Gebäude die eine architektonische Meisterleistung verbracht haben.

Gebäude

Das Kanzleramt – Moderne Architektur

Das Kanzleramt ist sehr modern gebaut mit klaren Formen fasziniert die Bauweise die Besucher. Das Kanzleramt und der Kanzlerpark harmonieren an der schönen Spree. Als Geniestreich gefeiert wurden die Pläne des Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank. Der Spreebogen wurde durch diesen Vorschlag des Architekten vollkommen neu gestaltet. Die Bebauung dort war bis auf die Botschaft untergegangen. Der Tiergarten erhielt durch dieses Bauwerk eine nördliche Rahmung. Moderne Bögen in den Wänden im Norden und Süden, im Osten und Westen Glasfronten, die in Betonstelen gespannt sind. Diese Technik verleiht diesem Bauwerk seine Leichtigkeit und Transparenz. Die Umsetzung lässt das Kanzleramt sehr modern und fortschrittlich erscheinen. 360° Berliner Fernsehturm Einen einzigartigen Ausblick über Berlin bietet der Fernsehturm. Kein anderes Bauwerk bietet einem einen so einzigartigen Ausblick über die Siegessäule, Reichstag, Hauptbahnhof und rotes Rathaus. Mit Aufzügen werden die Besucher des Fernsehturms in 40 Sekunden in die Panorama Etage gebracht. Sie befindet sich ein einer Höhe von 203 Metern, dort befindet sich unumstritten Berlins höchste Bar. In einer Höhe von 207 Metern kann in Berlins höchstem Restaurant ausgiebig gespeist werden. Aber nicht nur von oben ist der Fernsehturm sehr imposant. Der Fernsehturm ist schon in der Ferne zu erkennen. Er sieht von unten gewaltig aus. Besucher der Bar und des Restaurants sollten vorab Buchen. Erbaut wurde der 360° Berliner Fernsehturm 1965 bis 1969 und strahlt mit einer Gesamthöhe von 368,03 Metern über Berlin.

Kirche

Berliner Dom und die Gedächtniskirche

Berliner Dom und die Gedächtniskirche Der Berliner Dom ist im Zentrum von Berlin kaum zu übersehen, die imposante Kuppel ist nicht zu übersehen. Kaiser Wilhelm der II. erbaute die Hof- und Domkirche in den Jahren 1894 bis 1905. die Geschichte des Doms reicht allerdings bis ins historische Mittelalter zurück. 1465 wurde mit dem Bau einer Oberpfarr- und Domkirche begonnen. 1747 wurde ein barockes Gotteshaus mit Tambourkuppel errichtet. Es vergingen 70 Jahre, bis dieses Gotteshaus innen und außen erneuert wurde. Kaiser Wilhelm der II. lies den Dom 1894 abreißen und neu Bauen nach Entwürfen des Dombaumeisters Julius Carl Raschdorff. Der dreiteilige Dom wurde im Barockstil erbaut und ist sehr geprägt von der italienischen Hochrenaissance. Die Denkmalkirche ist heute nicht mehr vorhanden. Die Domkuppel war von vier Ecktürmen mit einer Höhe von 114 Metern umgeben. Im Krieg wurde der Dom zerstört, im Jahr 2002 ist er vollständig restauriert worden. Die innen Arbeiten wurden im Jahr 2002 fertiggestellt und in einer großen Feierlichkeit enthüllt. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Als Wahrzeichen Westberlins steht die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche prachtvoll da. Heute besteht die Kirche aus der Ruine und einem Neubau aus dem Jahre 1961. Franz Schwechten entwickelte die Pläne für die neuromanische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Zischen 1891 bis 1895 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erbaut. Die Kirche ist eine religiöse Gedenkstätte die Kaiser Wilhelm der II. zu ehren seines Großvaters Kaiser Wilhelm den I. erbauen ließ. Innen wie außen ist die Kirche sehr prächtig gestaltet gewesen. Der zweite Weltkrieg zerstörte die prachtvolle Kirche 1943 sehr stark und es blieben nur noch die Turmruinen dieses Meisterwerks. Die Ruine wurde zum Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Der Neubau begann erst einige Jahre später im März 1957, den ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der Architekt Egon Eiermann. Die Bauzeit für die neue Kirche betrug vier Jahre. Zuvor musste ein Kompromiss eingegangen werden, denn der Architekt Eiermann, sah den kompletten Abriss der Ruine vor. In der Bevölkerung löste das Diskussionen aus und so einigten sich alle beteiligten, den Turm als Mahnmal gegen den Krieg stehen zu lassen.

Galerie

Das Rote Rathaus

Ein ebenfalls sehr bekanntes Wahrzeichen in Berlin ist das Rote Rathaus. In dem roten Rathaus regiert der Bürgermeister sowie der Senat von Berlin. Die Fassade verleiht dem Gebäude seinen Namen. Gestaltet ist die Fassade mit roten Ziegelsteinen, so wird dem Gebäude ein gewisser Ausdruck verliehen. Gebaut wurde das Rote Rathaus zwischen 1861 und 1869 unter den Entwürfen von Hermann Waesemann. Architektonisch überzeugt das Gebäude durch sein Neo-Renaissancestil. Die Mehrflügelanlage mit Rundbogenstil und den drei Innenhöfen, sowie dem gut 74 Meter hohen Turm, setzen ein klares Statement. Wie viele andere Gebäude wurde auch das Rote Rathaus während des Zweiten Weltkriegs sehr stark beschädigt. Nach dem Krieg wurde das beschädigte Rathaus rekonstruiert und wieder hergestellt. Das rote Rathaus besitzt viele erwähnenswerte Räumlichkeiten. Im prachtvollen Wappensaal werden heute die Staatsgäste empfangen. An den Fenstern sind die Wappen jedes Berliner Stadtteils eingearbeitet. Der große Festsaal ist, wie der Name schon verrät, extra für Feierlichkeiten angelegt worden. Im Rathaus ist der große Festsaal der größte Raum und wird heute für große Veranstaltungen genutzt wie Zeremonien oder Empfänge. Sehr prachtvoll und unumstritten der schönste Raum des roten Rathauses ist der Säulensaal. Mit seiner Höhe von neun Metern ist dieser Raum sehr imposant. Genutzt wird dieser Saal heute für Veranstaltungen und natürlich auch Ausstellungen. Die Galerie mit den Ehrenbürgern von Berlin ist in der dritten Etage untergebracht. Von Besuchern kann diese Galerie ebenfalls besichtigt werden. Das Rote Rathaus mit dessen Ausstellungen kann von Montag bis Freitag besichtigt werden. Es ist allerdings sehr zu empfehlen sich vorher über die aktuellen Öffnungszeiten der Galerie im Roten Rathaus zu informieren.

Gebäude

Das Reichstagsgebäude

Unzählige Besucher besuchen das ganze Jahr über das Reichstagsgebäude in Berlin. Seit dem die Regierung von Bonn nach Berlin umgezogen ist, ist der Ansturm an Besuchern enorm. Ein Highlight dieses Architektonischen Meisterwerk ist die gläserne Kuppel, die von Besuchern besichtigt werden kann. Seit 1990 ist das Gebäude der Sitz des Bundestages, so fand am 4. Oktober die erste Sitzung im neuen Bundestag statt. Touristengruppen können Führungen durch den Reichstag buchen. Einen einzigartigen Panoramablick bietet einem der Ausblick aus der gläsernen Kuppel. Einige geschichtliche Ereignisse werden mit dem Reichstagsgebäude verbunden. Am 27. Februar brannte der Reichstag, dabei wurde der Plenarsaal und die Kuppel zerstört. Die rote Fahne hinter dem Bundestag, die am 30. April 1945 von der Sowjetunion aufgestellt wurde, symbolisierte den Sieg über das „Dritte Reich„. Der Reichstag wurde von 1884 bis 1894 erbaut, die Pläne machte Paul Wallot. Wallot fügte Elemente aus unterschiedlichen Epochen an das bedeutende Bauwerk. So sind neben den Elementen aus dem Barock und Klassizismus, auch Elemente der Renaissance verbaut wurden. Diese Elemente sind bewusst gewählt worden, denn sie lassen das Gebäude repräsentativ und monumental erscheinen. Die bedeutende Gibelschrift „Dem Deutschen Volke“ wurde erst im Jahre 1916 dem Gebäude hinzugefügt. Nach dem Krieg wurde das sehr stark beschädigte Gebäude erst einmal lange Zeit nicht mehr genutzt. 1957 wurde die Kuppel aus statischen Gründen gesprengt. Paul Baumgarten begann mit den ersten Umbauarbeiten 1957. Er verglaste den Planersaal und baute die historischen Züge, des Reichstagsgebäude zurück. Das Parlamentsgebäude ist weltweit das Einzige was ein öffentliches Restaurant besitzt, das bekannte Käfer-Dachgartenrestaurant. 1994 ging es an die zweite Umbauphase und endete erst 1999 mit der ersten Sitzung im neuen Reichstagsgebäude am 19. April 1994. Ein britischer Architekt namens Sir Norman Foster setzte seine Entwürfe in die Tat um. Dabei war die faszinierendste Neuerung die gläserne Kuppel. In der Kuppel sind 800 Tonnen Stahl und Glas verbaut wurden. Die Kuppel besitzt eine Aussichtsplattform Weltberühmt wurde das Reichstagsgebäude durch ein Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude. Im Sommer 1995 verhüllten sie den Reichstag für zwei Wochen mit einer silberfarbenen Folie. Das silberfarbene Gebäude interessierte Millionen Besucher, die entstandenen Fotos des Gebäudes sorgte für internationale Popularität.

Stil

Die Berliner Siegessäule

Eines der bekanntesten Wahrzeichen in Berlin ist die Siegessäule mit der Siegesgöttin Viktoria. 1873 wurde die Siegessäule als Nationaldenkmal erbaut. Sie soll an die Siege der Preußen und Deutschen gegen Dänemark, Österreich und Frankreich auf dem Königsplatz erinnern. Das Bauwerk war 1938 den Nazis im Weg, so ist die Säule in den Tiergarten verlegt wurden. Die Siegessäule steht heute inmitten eines Kreisverkehrs. 2008 wurde die Siegessäule durch den Auftritt von Barack Obama, der vor ihr seine rede hielt weltberühmt. Im Granitsockel sind die eroberten Geschützrohre eingelassen, diese stammten aus dem preußischen Krieg. Die Siegesgöttin Viktoria steht ganz oben auf der Säule. Die Viktoria ist vergoldet, im Jahr 2010 bis Mai 2011 wurde das Denkmal saniert. Zur Aussichtsplattform führen 285 Stufen, der Ausblick lohnt sich, die Mühen des Aufstiegs auf sich zu nehmen. Von der Aussichtsplattform kann ein einmaliger Rundblick über das Stadtgebiet und den Tiergarten genossen werden.

Gebäude

Architektur Berlin: Bauwerke

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt von Deutschland, Berlin hat auch sehr viele bedeutende Bauwerke. Viele Touristen, Besuchen jedes Jahr die vielen Sehenswürdigkeiten in Berlin. Die Architektur der einzelnen Bauwerke ist sehr faszinierenden und interessant. Berlin ist eine Stadt, die geschichtlich und kulturell sehr geprägt ist, dies spiegelt sich in einigen Gebäuden wieder. Die Architektur, der Gebäude könnte unterschiedlicher nicht sein modern, klassisch aber auch in Kombination einfach beeindruckend. Einige Bauwerke erhielten durch geschichtliche Ereignisse Popularität. Jeder der sich für Architektur interessiert kommt bei den unzähligen Bauwerken voll und ganz auf seine Kosten. Eine Städtetour durch Berlin ist sehr zu empfehlen. Siegessäule, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude und weitere Bauwerke ziehen jedes Jahr zahlreiche Touristen in die Hauptstadt. Jeder, der an guter Architektur interessiert ist, ist in Berlin genau richtig, auch ausbildungstechnisch ist Berlin für zukünftige Architekten genau die richtige Adresse. Berlin besitzt eine sehr große Kammer von Architekten. Zu ehren der Architektur gab es auch in diesem Jahr den „Tag der Architektur„, der auch in diesem Jahr wieder einige Besucher lockte. Natürlich war bei dieser Festlichkeit auch die Architektenkammer involviert. Der Tag fand traditionell am letzten Juni Wochenende statt. Am überzeugendsten sind natürlich die bestehenden Bauwerke, die von der Qualität und dem Know-how dieser Berufsgruppe steht. 200 Jährige Geschichte am Brandenburger Tor Das monumentale Brandenburger Tor blickt auf eine 200 jährige Geschichte zurück. Bis 1989 war es das Symbol für die Teilung Deutschlands und Berlins. Heute ist das Brandenburger Tor ein Nationalsymbol. Es ist das berühmteste Wahrzeichen der Stadt Berlin. Das Brandenburger Tor wurde nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans im Jahr 1788 bis 1791 erbaut. Der Bau des Tores wurde von König Wilhelm den II. in Auftrag gegeben. Das Brandenburger Tor zählt, zu den schönsten Bauwerken des Klassizismus. Das Bauwerk wurde mit Sandstein erbaut. Johann Gottfried Shadow entwarf die Quadriga die 1793 auf das Brandenburger Tor gesetzt wurde. Im Laufe der Jahre wurde die Quadriga drei Mal von dem Brandenburger Tor genommen. Napoleon verschleppte 1806 nach der Niederlage der Preußen die Quadriga nach Paris. Acht Jahre später wurde diese durch den Sieg der Allianz wieder zurückgeholt und wieder aufgestellt. Das Brandenburger Tor wurde während des Zweiten Weltkrieges sehr stark beschädigt. Die Quadriga wurde durch die Bombenangriffe zerstört, sie konnte nicht mehr repariert und rekonstruiert werden. 1956 ersetze eine Kopie die originale Quadriga. Bis zum 22. Dezember 1989 isolierte das Brandenburger Tor Ost von West. 1989 jubelten über 100.000 Menschen die Öffnung des Tores. Umwelteinflüsse und Vernachlässigung erforderten eine Restaurierung des Tores. Am 3. Oktober 2002 erstrahlte es in neuem Glanz und ist seit dem an wieder ein beliebtes Besichtigungsziel der Touristen.

Gebäude

Wo bleiben Stil und Charakter?

Wer dieser Tage mal mit offenen Augen durch unsere Hauptstadt läuft und dabei auf neuentstehende Architektur und die vielen Bauprojekte achtet, dem läuft es wahrscheinlich kalt den Rücken herunter! Ich meine hier natürlich nicht Berlin Mitte, die Museumsinsel oder die…

Museum

Was die Museumsinsel auszeichnet

Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte Museumsinsel auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch…

Industriearchitektur

Industriearchitektur in Berlin

Unzweifelhaft ist Industriearchitektur ein besonders interessantes Feld in Berlin, finden sich hier doch die Präsenz der Zweckmäßigkeit mit dem Bestreben nach Schönheit oder zumindest Charakter vereint, weshalb ich einfach mal von schöner Zweckmäßigkeit sprechen möchte. Solche Bauwerke gibt es in…