Das Theater des Westens

Das Theater des Westens

Die Landeshauptstadt Berlin hat einige der besten Kulturbetriebe zu bieten. Dazu gehört das Theater des Westens, das den Ruf hat, die bekannteste Musicalbühne der Stadt Berlin zu sein. Architektonisch ist das Gebäude nicht einem bestimmten Baustil zuzuordnen, stattdessen vereint es einen fröhlichen Mix aus den verschiedensten Baustilen. Ob Jugendstil, Empire oder Renaissance – hier ist von allem etwas vertreten und das verleiht diesem Bauwerk seinen besonderen Charme. Es kann als sehr repräsentativ beschrieben werden und hat zugleich die beschwingte Leichtigkeit, die zu den hier aufgeführten Werken passt.

Das Theater des Westens – Operette und Musical als wahrer Kunstgenuss

Die Geschichte des beliebten Kulturbetriebes in Berlin beginnt in den Jahren 1895 und 1896, in denen das Gebäude damals im Stil des Historismus im wilhelminischen Stil entstand. Erst wurden hier Märchenschauspiele aufgeführt, dann begann die Zeit als Opern- und Operettenbühne. Bekannte Tanzgruppen fanden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts die perfekte Bühne und opulente Ausstattungsrevuen mit berühmten Stars begeisterten das Berliner Publikum.

Nach vielen Höhen und Tiefen ist das Theater des Westens heute das älteste Musicaltheater Berlin. Menschen aus aller Welt kommen nach Berlin und besuchen das Theater des Westens, um sich mit einem Musical unterhalten zu lassen. Enrico Caruso gab 1905 hier sein Berliner Debüt. Heute werden nicht nur klassische Musicals wie „Les Misérables“ und „My Fair Lady“ aufgeführt, auch moderne Adaptionen von Filmen wie „Sister Act“ gehören zum Programm.

Das Theater des Westens – von My Fair Lady bis La Cage Aux Folles

Einen Hit auf der Bühne zu landen, ist das Bestreben vieler Künstler. Berühmte Musicals wie „My Fair Lady“ oder „La Cage Aux Folles“ gehörten in Berlin zu erfolgreichsten Aufführungen. Seit 1999 ist Elmar Ottenthal Intendant des Hauses und für den Erfolg der Bühne verantwortlich. Der Österreicher brachte bekannte Musicals wie „Chicago“ auf die Bühne.
Seit 2003 gehört das Theater des Westens Joop van den Ende mit seinem bekannten Unterhaltungskonzern – ein Vorteil für die Bühne, denn es wurde kräftig investiert.

Das Theater des Westens – nach Höhen und Tiefen in ruhigeren Gewässern

Seit 2003 scheinen die wilden Jahre für die Bühne vorbei zu sein, stattdessen sorgte die Privatisierung für eine Beruhigung und für weitere Erfolge sowie Gefährten. Lesungen, Workshops fürs Puppenspiel oder ein Rundgang durch das ganze Haus – das Programm ist breiter und vielfältiger geworden. Selbst ein Tag der offenen Tür findet statt und ist für alle Besucher interessant, die mal hinter die Kulissen der Bühne schauen wollen.