Beim Martin-Gropius-Bau handelt es sich um ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, welches temporäre Ausstellungen präsentiert. Im Jahre 1990 befand sich das Gebäude direkt an der Berliner Mauer auf der West-Berliner Seite. Das Museum, welches vormals ein Kunstgewerbemuseum war, wurde nach seinem Architekten Martin-Gropius benannt. Die Errichtung des Baus begann im Jahre 1877 durch die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden, welche sich am Stil der italienischen Renaissance orientierten. Mit zahlreichen Krankenhaus- und Villenbauten erlangten die beiden einen hohen Popularitätsgrad und galten als erfolgreiche Privatarchitekten. Den zentralen Mittelpunkt der fast quadratischen Vierflügelanlage bildet ein großer glasüberdachter Lichthof. Mosaike und Wappen deutscher Länder zieren die ZwischenräumeRead More →

Im Gegensatz zu den wirklich allermeisten Neubauten in Berlin ist die althergebrachte Museumsinsel auch architektonisch eine Insel inmitten von Charakterlosigkeit und bautechnischer Langeweile. Dieses großartige Bauwerk zieht heute viele Touristen an und beherbergt vorzügliche Sammlungen aus aller Welt. Ein Besuch lohnt sich immer und wer ein bisschen Zeit hat, sollte auch mal auf die einzelnen Gebäude dieses Sammelsuriums werfen, schließlich finden sich hier im Gegensatz zum überwiegenden Rest der Stadt noch Ausdruck und Ausstrahlung. Eine andere Zeit.. Die Wilhelminische Ära vor dem Zweiten Weltkrieg und die ihr vorausgehende Gründerzeit war sicher auch ein ausgezeichnete Gelegenheit zum Spott und zur berechtigten Häme, das hat uns HeinrichRead More →