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Das Rote Rathaus

Ein ebenfalls sehr bekanntes Wahrzeichen in Berlin ist das Rote Rathaus. In dem roten Rathaus regiert der Bürgermeister sowie der Senat von Berlin. Die Fassade verleiht dem Gebäude seinen Namen. Gestaltet ist die Fassade mit roten Ziegelsteinen, so wird dem Gebäude ein gewisser Ausdruck verliehen. Gebaut wurde das Rote Rathaus zwischen 1861 und 1869 unter den Entwürfen von Hermann Waesemann. Architektonisch überzeugt das Gebäude durch sein Neo-Renaissancestil. Die Mehrflügelanlage mit Rundbogenstil und den drei Innenhöfen, sowie dem gut 74 Meter hohen Turm, setzen ein klares Statement. Wie viele andere Gebäude wurde auch das Rote Rathaus während des Zweiten Weltkriegs sehr stark beschädigt. Nach dem Krieg wurde das beschädigte Rathaus rekonstruiert und wieder hergestellt. Das rote Rathaus besitzt viele erwähnenswerte Räumlichkeiten. Im prachtvollen Wappensaal werden heute die Staatsgäste empfangen. An den Fenstern sind die Wappen jedes Berliner Stadtteils eingearbeitet. Der große Festsaal ist, wie der Name schon verrät, extra für Feierlichkeiten angelegt worden. Im Rathaus ist der große Festsaal der größte Raum und wird heute für große Veranstaltungen genutzt wie Zeremonien oder Empfänge. Sehr prachtvoll und unumstritten der schönste Raum des roten Rathauses ist der Säulensaal. Mit seiner Höhe von neun Metern ist dieser Raum sehr imposant. Genutzt wird dieser Saal heute für Veranstaltungen und natürlich auch Ausstellungen. Die Galerie mit den Ehrenbürgern von Berlin ist in der dritten Etage untergebracht. Von Besuchern kann diese Galerie ebenfalls besichtigt werden. Das Rote Rathaus mit dessen Ausstellungen kann von Montag bis Freitag besichtigt werden. Es ist allerdings sehr zu empfehlen sich vorher über die aktuellen Öffnungszeiten der Galerie im Roten Rathaus zu informieren.